Die No-Billag Initiative wurde an der Urne deutlich verworfen. Warum war das so?

Die No-Billag Initiative hatte 4 entscheidende Fehler:

  • das Komitee hatte Führungsköpfe, die von den Medien im Vorfeld der Abstimmung genüsslich geschlachtet wurden
  • die Forderung von rund CHF 426.- auf 0.- erschein vielen als zu extrem
  • das Komitee hatte übersehen, dass auch die CH-Verlage nach einem Griff in den Zwangsgebührentopf gieren
  • das Komitee hat die massive Propaganda-Schlacht unterschätzt, nämlich indem ihre Argumente systematisch unterdrückt und schlechtgeschrieben wurden

Das renommierte Birnbaum Institut hat in einer aufwändigen Studie festgestellt:
„Rund 97% aller Medienberichte waren reine Pro-SRF Propaganda – bezahlt aus eben diesen Gebühren, die abgeschafft werden sollten. Da ist im Vorfeld schon sicher, dass ein solches Anliegen an der Urne keine Chance hat. Es ist blanker Hohn und Spott, was sich SRF und weitere Medien geleistet haben: sie haben ihre Kosten auch noch auf die Gebührenzahler abgewälzt. Jedem, der gründlich darüber nachgedacht hätte, hätte auffallen müssen, dass die helfenden Medien diesen Dienst für SRF nicht umsonst leisten.“
Heute ist es tatsächlich so, dass die 6 grossen (SDA, TAmedia, NZZ Groupe, AZ-Medien, Ringier, Somedia) auch an Zwangsgebühren partizipieren wollen. Ihre Einnahmen leiden seit Jahren. Dran ist nicht nur das Internet schuld, wie so oft geklönt wurde. Mittlerweile ist immer das schuld, was grad los ist: im Moment CORONA. Es dürfte wohl eher daran liegen, dass die Leute je länger je weniger bereit sind, für irgendwelchen Cervelat-Promi-Müll und die ewige Propaganda noch Geld zu zahlen. Recherche-Journalismus gibt es nicht mehr. Heute gibt es nur noch Moral-, Belehrungs- und Meinungs-Journalismus: früher nannte man das Propaganda – und das ist es auch heute noch.
Die Medienhäuser waren also gezwungen, nach neuen Einnahmequellen Ausschau zu halten. Also dienten sie sich beim SRF und den Politikern an (und Weiteren -aber dazu kommen wir noch), um später den Tribut dafür zu verlangen.
Wie das Geschäftsmodell funktioniert: mehr dazu hier…