Das Geschäftsmodell der Medien

Um zu verstehen, warum wir von den Medien täglich verschaukelt werden, muss man das Geschäftsmodell kennen. Zeitungsverlage lebten lange von Abonnenten, Verkäufen an Kiosken und von Werbung in Form von Anzeigen. Dann kam das Internet. Die meisten klassischen Zeitungsverlage haben den Einstieg verschlafen. Werbekunden und Abonnenten brachen mehr und mehr weg. Soweit bekannt – also mussten neue Geldquellen erschlossen werden.

Will man nun Geld vom Steuer- oder Zwangsgebührenzahler, so muss man zuerst ein Bedürfnis wecken. Darum werden unsere Medien nicht müde, ihre Wichtigkeit für die Demokratie, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen, usw. zu unterstreichen. Bekanntlich muss man denjenigen auch zudienen, von denen man Geld haben will bzw. Geld bezieht. Da die Zeitungs-Verlage ja bereits Staatsgelder (also Geld von DIR) in Form von Zuschüssen, verbilligter Zustellung usw. bezogen, liegt der Schluss nahe, WARUM die gesamten Tageszeitungen bei der No-Billag Initiative nur PRO SRF geschrieben haben, die Gegenstimmen aber so gut wie nicht zu Wort kamen: bereits da bestand der grosse Medien-Masterplan auch an diesem unerschöpflichen Topf teilhaben zu wollen.

Die Geldverteiler und Eintreiber bestehender und zukünftigen Zwangsgebühren sitzen im Bundeshaus. Also sind die Medien gezwungen, die Verteiler von EUERM Geld zu umgarnen und zu liebkosen, indem sie für DEREN Anliegen in Form von wohlwollender Berichterstattung das Terrain für Abstimmungen und Wahlen vorbereiten. Dazu braucht es Experten, die in eben diesen Zeitungen gross zu Wort kommen. Weiter sind verdiente ‚Schweizer Persönlichkeiten‘ gefragt, die auf der grossen Bühne alles zum Besten geben dürfen, solange es der gewünschten Meinungsbildung des Volkes dient. Damit erhöhen diese ‚Persönlichkeiten‘ ihren sozialen Status als Philanthropen (Neusprech für ‚Gutmenschen‘). Sie werden zu den wahren Vordenkern hochstilisiert. Somit eine win-win Situation für die Zeitungen und die Cervelat-Promis.

Doch damit auch Geld fliesst, muss es gelingen, die Meinung und die Stimmung in die richtige Richtung zu lenken. Das nennt sich dann ‚Opinion Leadership‘ übernehmen.

Was das genau bedeutet und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat, erfahren Sie hier…