Gegenseitige Abhängigkeiten und Manipulation

Wenn man genauer hinschaut, nachdenkt, etwas recherchiert (was eigentlich die Aufgabe von Journalisten wäre), dann wird eines sehr schnell klar: man hat es hier mit einem Geklüngel erster Güte zu tun, bei dem sich alle gegenseitig schützen, damit alle vom System profitieren können, und vor allem auf EUERE KOSTEN. Natürlich heisst das auf Kosten der Steuer- und Zwangsgebühren-Zahler.
Im Vorfeld der No-Billag Abstimmung wurde eine Medienschlacht losgetreten, die es bis anhin nicht gegeben hatte. Waren die Argumente GEGEN die No-Billag Initiative auch noch so abenteuerlich: alle Tageszeitungen, inkl. SRF selber, bliesen in gleiche Rohr. Was die Stimmbürger zu der Zeit nicht wissen konnten: die Verlage der Tagezeitungen, und vor allem das Verlagshaus Ringier, hatte bereits einen Masterplan geschmiedet, um auch an Zwangsgebühren zu kommen: eine Firma zur Vermarktung von Werbung: AMDEIRA
ADMEIRA ging 2016 an den Start. Ziel der Firma: Ringier, SRF und Swisscom gründeten die Firma, um Werbeinhalte zu vermarkten. Das kartellrechtlich höchst umstrittene Konstrukt wollte also EUERE Daten bei ADMEIRA zusammenführen und koordiniert vermarkten (Neusprech: monetarisieren). Dank Medien-Liebling und damaliger Mediengeld-Verteilerin Doris Leuthard wurde das Kartellrecht etwas zurechtgebogen. Also 2 Staatsnahe Betriebe spannen mit Ringier zusammen. Nach heftiger Kritik und Protesten traten Swisscom und SRF wieder aus. Allerdings dürften sie ihren Datenschatz – also EUERE Daten – zurück gelassen haben.
Politiker sind auf wohlwollende Medien angewiesen, ebenso sind Künstler und s.g. Promis sind auf Medienpräsenz angewiesen. Ohne positive Presse werden Politiker nicht wiedergewählt und ihre Anliegen können sie nicht umsetzen. Künstler und Kulturschaffende sind auf öffentliche Gelder angewiesen. Ebenso s.g. Schweizer Führungspersönlichkeiten, die z.B. eine Stiftung betreiben. Ohne positive Presse keine Bekanntheit, und ohne Bekanntheit weniger oder gar keine öffentlichen Fördergelder/Zuschüsse, usw.
Kunst- und Kulturschaffende brauchen auch die Bühnen und Stimmen von Radio und Fernsehen, um bekannt zu werden. Je bekannter, desto höher die Einnahmen. Je bekannter, desto höher die Zuschüsse von Kunst- und Kulturfonds der Eidgenossenschaft, der Kantone, des Lotteriefonds, usw. Das gleiche gilt für all die „Experten“: viele der zitierten Experten leben auch von öffentlichen Geldern. Experten lasen Berichte als glaubwürdig und vertrauensvoll erscheinen. Die Corona-Krise brachte es an den Tag: in dieser Angelegenheit gibt es mittlerweile mehr Experten als Corona-Tote.

Zusammengefasst heisst das:

  • Die Medien wollen an zusätzliche Einnahmen.
  • Der Steuer- und Zwangsgebührenzahler hat diese Gelder.
  • Politiker brauchen positive Presse und sie verteilen diese Gelder.
  • Kunst- und Kulturschaffende wollen auch an diesem Topf teilhaben.
  • Die Medien haben die Hoheit über die Berichterstattung
  • Um zu suggerieren, die von den Medien verbreitete Meinung wäre breit abgestützt, brauchen die Medien die Stimmen eben dieser „bekannten Schweizer Persönlichkeiten“, Kunst- und Kulturschaffender, sowie die Stimme der Experten.
  • Natürlich sind nur die Stimmen gefragt, die genau das sagen, was die Politiker für die Durchsetzung ihrer Ziele hören wollen
  • Wenn Politiker das bekommen, dann werden sie auch daran interessiert sein, den Geldfluss aufrecht zu erhalten und nach Möglichkeit noch auszubauen.

Das ist ein Geschäftsmodell, das für alle eine Win-Win Situation darstellt. Ausser für die, die es bezahlen dürfen, ohne das bestellt oder gewollt zu haben. Wie im grossen Stil Geld abgeschöpft wird, ist hier nachzulesen…