Zwangsgebühren abschöpfen

Mit etwas Verwunderung haben aufmerksame Zwangsgebühren-Zahler festgestellt, dass die SRG in der Printausgabe des „Blick“ mehr und mehr halb- und ganzseitige Inserate schaltet, um ihre Eigenproduktionen zu promoten. Eine solche EINZELNE Werbe-Seite dürfte gegen CHF 300’000.00 kosten. Solche Anzeigen haben massiv zugenommen. Da sei die Frage gestattet: WARUM schaltet die SRG, die ja ihre Eigenproduktionen selber in x Radio- und Fernsehkanälen (sowie online) promoten könnte, ausgerechnet im Blick ganzseitige Inserate, DIE DER ZWANGSGEBÜHRENZAHLER zu finanzieren hat?

Hier kommt Ringier mit ihrer Firma ADMEIRA ins Spiel: ADMEIRA vermarktet Werbezeit und Werbeplätze für die SRG. Im Klartext heisst das: die SRG lagert diesen Teil an eine Firma aus, die zu 100% im Besitz von Ringier ist. Somit fliessen Zwangsgebühren von der SRG zu einer privaten Firma. Das kann kaum im Sinne der Gebührenzahler sein und hat den Effekt, dass eine weitere Symbiose von Abhängigkeiten und gegenseitigem zuschieben von Aufträgen führt – wieder zu Lasten der Zwangsgebührenzahler. Der Nebeneffekt speilt der SRG noch einen zusätzlichen Trumpf in die Hand: durch diese künstlich herbeigeführte Schmälerung der finanziellen Ressourcen kann wiederum bei den Geld-verteilenden Politikern Druck gemacht werden, die Gebühren zu erhöhen bzw. die Plafonierung auf CHF 1.2 Mia aufzuheben.

Um ein paar Beispiele zu nennen: kurz vor den Parlamentswahlen im Herbst 2019 sicherte BR Simonetta Sommaruga den Medien ein Zusatz-Päckli von CHF 130 Mio zu. Der Zeitpunkt lässt vermuten, dass mit diesem Geschenk das Wohlwollen der Medien hinsichtlich der Wahlen erkauft werden sollte. Ein massiv verstärktes SVF und FDP bashing war nicht zu übersehen.

Kaum hatten die Grünen über allen Erwartungen zugelegt, forderte Balthasar Glättli (Grüne) umgehend die Obergrenze der SRG Zwangsgebühren auf CHF 1.5 Mia anzuheben. Dies wohl als Dank für die gefühlten ewig plus 3 Tage lang andauernde Links-Grüne Berieselungs-, Belehrungs- und Erzeihungs-Berichterstattung.

Es ist auch auffällig, wie einheitlich SRF und Blick immerzu berichten. Die gleichen Themen werden zeitgleich mit identischen Aussagen und deckungsgleichen Ideologien beackert. Um ihren Lieblingsgruppen zu helfen, in der ‚Coroan-Krise‘ an öffentliche Gelder zu kommen, marschierten beide im Gelichschritt. Natürlich sind das wiederum genau die Gruppen, die beide für Ihre Zwecke brauchen (s. vorheriger Abschnitt ‚Gegenseitige Abhängigkeiten und Manipulation‘). Und die Politiker, die EUER GELD verteilen, können sich nun rühmen, sich für die „besonders Hilfsbedürftigen“ ganz speziell eingesetzt zu haben. Dabei haben sie nur mit viel Wirbel EUER GELD an ihre Klientel umgeleitet. Man könnte schon fast versucht sein, von mafiösen Strukturen zu sprechen…

Aber mit ADMEIRA hat Blick noch nicht genug. Deshalb rief Mitbesitzer Marc Walder die Swiss Digital Initiative (SDI) in’s Leben. Mit an Bord – wen wundert’s: Doris Leuthard sowie viel Schweizer Polit-Prominenz. In einer Medienmitteilung heisst es:

Trägerin der SDI wird eine Stiftung unter dem Vorsitz von Alt-Bundesrätin Doris Leuthard. „Unser gemeinsames Ziel ist es, das riesige Potenzial der digitalen Technologien glaubwürdig zu fördern, sodass sie allen Menschen zugutekommt.“

Viel bla-bla… und es ist anzunehmen, dass durch diese Zusammensetzung auch der Steuerzahler wieder seinen Beitrag an diese Stiftung leisten dürfte… und dass es schneller als erwartet kommt, lesen Sie hier…